Sonntag, 21. August 2016

Ohne viele Worte...



...nehme ich euch mit, auf einen Streifzug durch meinen Urlaub in Ost-Tirol.


Lienzer Dolomiten 


Goiselemandl


Auf zu den Neualpseen 





Am Ziel: Neualpseen 2438 m
(im Hintergrund die Schleinitz 2904 m)




Blick auf's Goisele (2433 m) 


Und dann kam der Schnee. ;-)

Aber er blieb nie lange!


Viele Wege sind wir gegangen...

...jetzt versuchen wir,
wieder im Alltag Tritt zu finden.











Sonntag, 24. Juli 2016

Eis ohne Eismaschine...



...herzustellen, ist meistens eine Menge Arbeit. 
Ich habe nun eine Variante entdeckt, die für mich eine gute Alternative bildet.

Prinzipiell habe ich eine Eismaschine und damit wird selbstgemachtes Eis auch toll cremig. Aber dafür muss ich immer zuerst den Eisbehälter für 18 Stunden tiefkühlen. 
Große Mengen zu produzieren ist deshalb unmöglich. Und manchmal mangelt es auch irgendwie am nötigen Platz im Froster.

Mein folgendes Eisrezept ist schnell und einfach. Die Cremigkeit von gekauftem Eis erhält man damit nicht. Aber erstens kommt das Basisrezept mit nur drei Zutaten aus, es ist schnell hergestellt und wenn man es ähnlich wie Parfait zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Froster holt, ist es wirklich eine gute Alternative. Und geschmacklich ist es sowieso sehr gut.

Los gehts.

Man braucht 500 ml steifgeschlagene Sahne, dazu gibt man 400 ml Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch) und 200 g saure Sahne. Alles wird vorsichtig mit einem Schneebesen verrührt, damit die Sahne schön fluffig bleibt.

Teil 1 fertig!

Unglaublich aber wahr.

Nun geht es daran, dem Eis eine persönliche Note zu geben. Hier sind der Freiheit keine Grenzen gesetzt. Man kann die Grundmasse auch wunderbar aufteilen und verschiedene Variationen ausprobieren.

Meine Variante 1 war mit kleingehackten Oreo-Keksen und Mini-Marshmallows. Sehr lecker und Kinder finden es ziemlich cool.


Für Variante 2 habe ich die Wintermarmelade meiner Mama untergemischt. Die hat einen fruchtigen Orangengeschmack.


Das Eis muss dann für mindestens 10 Stunden in den Froster. 

Für Kinder ist es toll, wenn man kleine Behälter zum Einfrieren hat und jedes Kind sich seine eigene Portion herstellen kann. 
Mit Schokostückchen, Smarties, kleingeschnittenen Mars oder Snickers...
was auch immer.

Für Erwachsene kann ich mir auch gut eine Tiramisu-Variante vorstellen. 
Das werde ich bestimmt diesen Sommer noch ausprobieren.

Ich bin gespannt, ob ihr Lust habt, dass mal auszuprobieren und mir zu berichten, was ihr euch überlegt habt und wie es euch geschmeckt hat.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Mittwoch, 20. Juli 2016

Im Sockenrausch...



...scheine ich gerade zu sein, denn ich habe ständig ein neues Paar auf den Nadeln. 


Diesmal war es das Muster Kräuterhexe von Micha Klein.
Wie passend. :-)


Ein schlichter Zopf außen, eine kleine Ranke innen, ansonsten schlicht und einfach zu stricken.
Mir gefallen sie sehr gut.


Muster: Kräuterhexe von Micha Klein 
Wolle: Sockenwolle 75/25 von Socknrolla
Färbung: ?
Gr. 39
für: die Geschenkekiste

Außerdem habe ich noch ein paar Sneaker eingeschoben, da meine Mama den Notstand ausgerufen hat, nachdem sie von ihren zwei Paaren eines verbummelt hatte. ;-)
Da musste ich ja wohl aushelfen.


Sie sind schon auf Reisen und ich hoffe, dass sie heute oder morgen an ihrem Zielort eintreffen und dann gefallen.
 


 
 

Mittwoch, 29. Juni 2016

Passend zum Wanderurlaub...



...ist noch mein zweites neues Paar Wandersocken fertig geworden.


Für vier Tage verabschiede ich mich nun für eine Kräuterexkursion in die Dolomiten.
Ich hoffe, euch anschließend viele schöne Bilder und neues Kräuterwissen für den Kräuterblog mitbringen zu können!


Muster: Stino
Wolle: Zauberball crazy von Schoppel
Färbung: Zimtschnecke
Gr.: 39
für: mich

 



Freitag, 24. Juni 2016

Mr. Ribbel...



...scheint es sich bei mir gemütlich gemacht zu haben.
 Es ist einfach ein bisschen der (Strick-)Wurm drin bei mir.

Die hübschen grauen Modularsocken, von denen ich so begeistert war, sind geribbelt worden, nachdem nach Beendigung des Schaftes klar war, dass die Wolle nicht reichen würde. Arrrrghhh. Ich hatte dann zwar noch mit einem farbigen Bündchen experimentiert, aber das gefiel mir alles nicht. Also, Arbeit für Herrn Ribbel.

Danach hab ich gedacht, ich stricke noch eine Fledermaus von Nicola Susen. Von Fledermäusen habe ich nämlich nicht nur eine ganze Horde unterm Dach, sondern auch zwei in meinem Kleiderschrank. Nachdem 50 g verstrickt waren, stellte ich fest, dass ich mit der falschen Nadelstärke gestrickt hatte und deshalb meine Berechnungen nicht stimmten. Also musste wieder der blöde Ribbel ran.

Aber jetzt habe ich ihn wirklich ganz gut weggesperrt und auch bestimmt dreimal abgeschlossen, denn seine Gesellschaft wurde mir wirklich langsam lästig.

Und deshalb ist auch mal wieder was fertig geworden. Wenn es auch nur schnöde Stinos sind.


Aber die wunderbaren crazy Zauberbälle von Schoppel brauchen auch gar kein Muster und stricken sich irgendwie ganz von alleine.



Und weil in meiner Sockenschublade gerade der Notstand ausgerufen wurde, bleiben sie bei mir und die nächsten, die bereits auf der Nadel sind, vermutlich auch. 
Außerdem passen sie farblich so herrlich zu meiner Hose. ;-)


Muster: Stino 
Wolle: Zauberball crazy von Schoppel
Färbung: Piano Bar
Gr. 39
Für: mich
 


Freud und Leid...



liegen manchmal sehr nah beieinander.

Es ist keine 4 Tage her, dass wir die kleine Zwergfledermaus beerdigen mussten, da lag gestern Morgen schon die Nächste vor unseren Füßen.

Diesmal allerdings ein ausgewachsenes Weibchen.


Glücklicherweise hatten wir gestern sehr nette telefonische Unterstützung von der Fledermaus-Notrufstelle-München-Süd.

Nach einer angeleiteten vorsichtigen Untersuchung ...


...und mehrfacher Wassergabe, haben wir einen Versuch gestartet, sie ins Nest zurück zu bringen.


Und diesmal war der Versuch erfolgreich. Sie hat ihren Weg sofort zurück gefunden. 
Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Mal das Projekt Feldermausrettung erfolgreich beenden konnten und sind nach wie vor unglaublich berührt von diesem winzigen Stück Leben, dass wir da in Händen halten durften.

30 - 40 Zwergfledermäuse verbringen ihre Sommermonate in einer sogenannten Mutterstube bei uns. 
Möglicherweise befindet sich auch ein Männerquartier mit 2 - 5 Männchen bei uns. Das konnte wir noch nicht hundertprozentig klären.

Wir sind jedenfalls sehr dankbar, dass sich diese Tiere unser Haus für ihren Sommersitz ausgesucht haben. Man muss auch überhaupt keine Angst vor ihnen haben. Es geht keinerlei Gefahr von ihnen aus. Die Handschuhe trage ich zwar zum Schutz, damit ich nicht gebissen werde. Das passiert aber nur dann, wenn man eine Fledermaus anfasst und sie sich vor Angst zu wehren versucht.

Es sind wirklich ganz bezauberne Tiere, die es immer schwerer haben, eine Unterkunft zu finden, da unsere modernen Häuser so hermetisch abgeriegelt sind, dass es ihnen immer mehr an Wohnraum mangelt.

Aber vielleicht hat ja der eine oder andere von euch nun Lust, ein Fledermaus-Quartier zu bauen und bei sich anzubringen.
Eine tolle Anleitung dafür finde ihr hier!






Sonntag, 19. Juni 2016

Ohne happy end...



...geht die Geschichte aus, die ich heute zu erzählen habe. Aber es sind nicht immer nur schöne Dinge, die einen durch den Alltag begleiten und manchmal muss auch Platz für Trauriges sein.

Bei uns im Haus leben Fledermäuse. Ziemlich viele sogar dieses Jahr. Wir finden das toll und spannend und freuen uns über unsere WG-Mitbewohner.

Gestern Morgen fanden meine Kinder eine kleine Fledermaus auf dem Balkon. Direkt unter dem Nest.


Sie lebte noch und nachdem ein Anruf beim Notfalldienst erfolglos war, haben wir alle im Internet recherchiert, was denn nun zu tun sei.

Wir haben ihr dann vorsichtig mit einer Pipette etwas lauwarmes Wasser gegeben, was auch ein bisschen ihre Lebensgeister zu wecken schien.


Sie war so unvorstellbar winzig. 
Im Netz stand dann, dass es das Beste sei, sie vor dem Nest zu patzieren, damit sie entweder selber hineinkrabble oder abends dort von der Mutter abgeholt würde.
Denn Fledermäuse sind sehr soziale Tiere und die Mütter suchen ihre Kinder, wenn eines verloren geht.

So war unsere Hoffnung. 

Heute Morgen lag das Kleine dann leider wieder unten. 
Wir haben es dann noch ins Haus geholt und auf eine mit einem Handtuch eingewickelte 37 Grad warme Wärmflasche gelegt, da heute wirklich ganz gruseliges kaltes Wetter ist und ihr noch einmal Wasser angeboten. Dort ist sie dann aber leider heute Morgen verstorben.


Wir wünsche dir alles Gute für deine Reise über die Regenbogenbrücke, kleiner Zwerg.

Mögen die Schwalben dir die Flügel verleihen, die du im Leben nicht haben durftest!