Dienstag, 28. Juni 2011

Einmal Querbeet

Kräutersalz kann man super selber machen und geschmacklich schlägt es jedes gekauftes um Längen! Als Grundlage braucht man dafür zunächst natürlich Kräuter. Ich habe einen Rundgang durch meinen Garten gemacht und dabei Schnittlauch, Ysop, Kapuzinerkresse, Rosmarin, Zitronenthymian, Thymian, Bergbohnenkraut, Liebstöckel, Günsel, Gundermann, Salbei, Pimpinelle und Oregano eingesammelt. Es lohnt sich aber auch, wenn einem nur ein einziges Kraut zur Verfügung steht. Im Frühling lohnt sich auf jeden Fall die Herstellung von Bärlauchsalz.


Dann muss man das Ganze grob zerkleinern. (Bitte nicht waschen!!!). Es empfiehlt sich die Ernte an einem trocken Tag in der Mittagszeit, damit die Kräuter nicht noch feucht sind vom Morgentau.
Das Ganze wird dann mit grobem Salz im Mörser gemischt. Ich nehme dafür das Luisenhaller Tiefensalz. Ein sehr schmackhaftes, kräftiges Salz, welches den Kräutern eine fantastische Grundlage bietet, da es durch seine intensive Salzigkeit eine sparsame Dosierung ermöglicht.


Dann muss man das Ganze kräfig mörsern. Ich gebe zu, das ist ein bißchen Arbeit, aber das Ergebnis wird euch dafür belohnen!


Das Salz nimmt dann eine richtig grüne Farbe an. Das sieht toll aus.
Am Ende müsst ihr das Ganze noch trocknen lassen, sonst würde euch das Salz schimmeln, wenn ihr es in ein Glas füllt.


Ich wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren. Ich hab's für heute hinter mir und kann jetzt ein bißchen stricken. Es ist eh viel zu warm um sich groß zu bewegen.

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