Freitag, 2. September 2011

Das Experiment!!!

Der Wettergott war mir heute wohlgesonnen (oder ist es eine Wettergöttin??? Nicht, dass ich hier jemanden verärgere!) und so konnte heute mein Experiment starten.
Benötigt wurde vor allem Sonne!!! Und ein paar kleinere, andere Utensilien. Und dann konnte es losgehen mit der SOLARFÄRBUNG.


Man benötigt dafür Einkochgläser oder Schraubgläser, die Wolle die man färben möchte, Alaunsalz und natürlich die Pflanzen, die dem Ganzen ihre Farbe geben sollen. In meinem Fall waren das Malvenblüten, Rotholz und Sandelrotholz.


Als erstes kommt ein Esslöffel Alaunsalz in das Gefäß.


Danach die getrockneten oder frischen Pflanzenteile.


Als nächstes kommt die Wolle in das Glas. (Das darf ruhig ein bißchen gestopft werden)


Und zuletzt wird das Ganze bis zum Rand mit Wasser aufgefüllt und in die Sonne gestellt.
(Bild oben Rotholz)


Malvenblüten


Sandelrotholz

Nach 3 Stunden in der Sonne sah das Ganze dann schon so aus:


Die Wolle wird nach ca. 14 Tagen ausgewaschen und ist dann fertig. Die Fixierung entsteht durch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. So die Theorie!!! Die Praxis dürft ihr hier verfolgen, ich halte euch auf dem Laufenden.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, das man das Ganze zwischendurch immer mal wieder schütteln oder umrühren sollte und ggf. Wasser auffüllen, damit sich kein Schimmel bildet.




Kommentare:

  1. Hallo Gesa,
    da bin ich mal gespannt! Zumindest Malve und Rotholz sehen schon sehr vielversprechend aus. Vielleicht werde ich ja irgendwann doch noch zum Solarfärber, es ist halt schon wesentlich umweltfreundlicher als die Kocherei.
    Liebe Grüße und gedrückte Daumen
    Nadja

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  2. Das sieht aber sehr interessant aus! Bin mal auf das Ergebnis gespannt ;-)
    Liebe Grüße, Silke

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  3. Gott oder Göttin, egal, auf jeden Fall mit einer Begeisterung für Strick-Lieseln. Erinnert ein bisschen an Nudeln in verschiedener Soße ;).
    Ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt.

    Liebe Grüße,
    Lisa

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