Dienstag, 31. Dezember 2013

Die Liebenden

Morgen startet in der Elfenwollegruppe ein KAL mit einem Muster, das Frau Elfenwolle selber entworfen hat. Wenn ihr mitstricken wollt, schaut doch in der Gruppe vorbei und meldet euch an. Die Teilnehmer des KAL's erhalten das Muster kostenlos.
 
Ich durfte teststricken und kann euch daher schon mal ein Angestricksel zeigen.

 
Das Muster heißt "Die Liebenden"
und ich stricke es mit einem Wildfang aus 75 % BFL/25 % Nylon.
Angeschlagen habe ich 64 Maschen und das Muster zieht nicht sehr zusammen.
Ihr könnt es also mit der gleichen Maschenanzahl stricken, wie ihr sonst auch eure Socken strickt.
Das Muster gibt es für 60 sowie 64 Maschen.
 

Dienstag, 17. Dezember 2013

Jaaaa, ich lebe noch!

Ok, ich gebe es ja zu. Mein letzter Post ist ziemlich lange her. Ich bin selbst erschrocken. Aber es ging mir nicht so gut in letzter Zeit und da hab ich meist keine Lust zu bloggen. Da les ich dann immer lieber, was andere so schreiben! :-)

Aber jetzt habe ich beschlossen, mal wieder aus der Versenkung zu kommen und ein bisschen mit euch zu quatschen.

So richtig viel zeigen kann ich euch gar nicht. Zum stricken komme ich nicht so viel, wie ich gerne würde und das Rädchen steht auch schon länger still. Aber ich habe ein Paar Socken für meinen Papa fertig bekommen. Die bekommt er zu Weihnachten.

 
Einfach Stinos aus einem gut abgelagerten Bobbel von Lana Grossa. Die Farben finde ich aber immer noch super schön.
Ich hoffe, er freut sich.
 
Und dann kann ich euch auch endlich ein Bild von meinem Kaminofen zeigen. Jaaaa, tatsächlich, er ist da, inzwischen mehrfach repariert und brennt und macht warm und sieht chic aus....und überhaupt! ;-)
 
Schaut selbst!
 
 
Im Moment scheint allerdings tagsüber die Sonne so schön auf unser Wohnzimmer, dass wir eher die Tür aufreißen, anstatt den Kamin zu befeuern. Aber der größte Teil des Winters steht uns ja noch bevor!
 
Dann gibt es noch mehr Neuigkeiten, aber keine Bilder...noch nicht.
 
Ich werde eine neue Ausbildung beginnen und zwar zur Kräuterpädagogin. Da freue ich mich sehr drüber, denn nun habe ich auch hier in Bayern mein Ziel gefunden und werde es genießen die Gegend und die Pflanzen und die Menschen hier noch besser kennen zu lernen. Es ist immer schön, wenn sich neue Wege öffnen.
Bestimmt werdet ihr dann in Zukunft hier ganz viele Pflanzenbilder zu bestaunen kommen.
 
Ansonsten hoffe ich, dass es jetzt nicht wieder so lange dauert, bis ihr hier den nächsten Post lesen könnt, aber sicherheitshalber wünsche ich euch schon mal schöne Feiertage! Lasst euch bloss nicht stressen und mal fünfe gerade sein, dann klappt das auch mit den fröhlichen Weihnachten. :-)
 
 
(Diesen Türkranz hat übrigens meine Mama gemacht, die es sich, obwohl sie nur noch unter Schmerzen ihre Hände für solche Dinge benutzen kann, nicht nehmen lässt, mir jedes Jahr einen zu machen. Ich freu mich da immer riesig drüber, da mir diesen Talent leider verborgen blieb!
An dieser Stelle ein doller Knuddler nach Dortmund)
 
 

Montag, 25. November 2013

Wickelwichteln

In der Elfengruppe hatten wir mal wieder ein Wickelwichteln. Das ist lustig und macht Spaß und am Ende hat man ein neues Paar Socken und viele kleine Geschenklis. Super ist das.
 
Diesmal war Jeanette meine Wichtelmama und so sah mein Wickelei aus, als ich es am 10. November geöffnet habe.

 
Und heute habe ich die Socken fertig und alle Päckchen ausgestrickt.
 
 
Auf das Bild gehört noch ein tolles Kneipp-Duschbad mit drauf, dass habe ich in meiner Schusseligkeit vergessen.
 
Von den Lakritze hat es auch nur die Verpackung bis auf's Endfoto geschafft. Sie waren also sehr lecker! ;-)
 
Das Sockenmuster ist das "Feuerland"-Muster aus der Verena "In 80 Socken um die Welt"
Eines meiner Lieblingsmuster.
 
Und sonst?
 
Sonst stricke ich an meinem KtH (=Kunst trifft Handwerk)-Pullover.
Der erste Teil ist fertig. Die Färbung oberaffenarschgeil und passen tut das Ganze auch noch.
Wunderbar!
 
 

Sonntag, 10. November 2013

Ein Novemberkind....

...bin ich und habe das immer gehasst. Während andere Kinder Gartenpartys und Schwimmbadbesuche an ihrem Geburtstag hatten, gab es bei mir Regen, graues Wetter und die Frage "was machen wir nur am Geburtstag".
 
 
 
Meine Mutter löste das Problem, in dem wir Plätzchen backten. Im Kindergartenalter eine feine Sache. Aber die coolen Teeniepartys blieben bei mir aus.
 
Ich habe ihn gehasst den November.
 
 
 
Sogar die Kalenderblätter hatten immer im November das blödeste Bild! Fand ich zumindest.
 
Wenn es ja wenigstens schneien würde, aber auch das war mir in bald 38 Jahren nur ein einziges Mal vorbehalten.
 
Inzwischen habe ich meinen Frieden gemacht mit dem November.
 
 
 
Ich sehe die Dinge inzwischen von einer anderen Sichtweise aus und schließlich habe ich mir ganz offensichtlich den November selber ausgesucht.
 
Skorpione sind besondere Menschen. Man mag sie, oder man mag sie nicht. Ich mag die Meisten und habe mit vielen gute und lange Freundschaften. Mein kleiner Sohn ist auch ein Skorpion (was das Drama mit dem Kindergeburtstag in die nächste Generation trägt! ;-) Zum Glück ist er erste Dekade geboren und wir können ein Halloweenfest drum herum basteln.) und meine Mama. Es braucht wohl jede Generation einen Skorpion bei uns.
 
Nach all den vielen Jahren im Unfrieden mit dem November ist mir vor zwei Jahren etwas bewusst geworden und die folgenden Jahre haben es mir immer wieder bestätigt.
 
 
 
Im November gibt es die schönsten Sonnenaufgänge des ganzen Jahres!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Projekt 2012

Manche Dinge dauern halt etwas länger. Und manche werden vielleicht auch nie etwas.
 
Ohne meine ravelry-Freundin Bea wäre dieses Nuvem wohl nie fertig geworden.
Aber durch unseren spontanen WIP-Tausch bin ich in den Genuss eines nun fertigen Nuvems und sie in den Genuss von zwei Paar Treppenviertel gekommen. :-)
 
 
Ich bin echt sowas von glücklich, denn ich habe immer alle anderen um ihr Tuch bewundert und nach der Hälfte ist mir echt die Puste ausgegangen.
 
Aber so sind am Ende alle zufrieden.
 
 
Muster: Nuvem von Martina Behm
Wolle: Wunschfärbung von Atelier Zauberelfe
Merino 100 % LL 400 m/100g
Verbrauch ca. 400 g
 
 
 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Das Wetter...

...war heute morgen so unbeständig hier, dass wir unsere geplante Bergtour gegen einen Besuch im Wildpark getauscht haben.
 
Wer konnte denn ahnen, dass wir dann noch so ein Wetter bekommen?
 
 
Draußen waren wir aber trotzdem.
Wir hatten uns entschlossen in Poing in den Wildpark zu fahren. Ca. 30 Autominuten von uns entfernt, östlich von München.
 
Und die Flugvogelshow die sie dort anbieten ist echt der Hammer.
 
Normalerweise mag ich solche Shows nicht so gerne, aber in diesem Park machen sie alles anders.
 
Die Tiere sind zwar in Volieren, aber wenn sie draußen sind und draußen bleiben wollen, dann können sie das.
 
So hatte zum Beispiel Weißkopfseeadler Sam heute morgen um 11 Uhr während der Flugshow keine Lust wieder zurück in den Käfig zu fliegen, sondern saß lieber im Baum und lies sich die Federn in der Sonne wärmen.
 
 
Vorher hatte er allerdings einige Runden über unsere Köpfe gedreht.
 
 
Der Falkner erzählte uns, dass Sam vor einiger Zeit mal 7 Tage am Chiemsee verbracht hat und sich dann doch entschieden hatte, zurückzukehren.
 
 
Das ist das Schöne an diesem Park. Den Tieren wird das normale Fangverhalten nicht abtrainiert, sondern es wird sich bemüht, es beizubehalten, damit die Tiere sich auch in freier Wildbahn aufhalten können. So etwas habe ich bisher von keinem anderen Park gehört.
 
Einmalig dort ist wohl auch das Paar Störche, dass im Rahmen der Flugshow gerade ausgewildert wird. Sie wurden von Hand aufgezogen, da sie sonst erfroren wären und werden nun Stück für Stück ausgewildert.
 
 
Am Nachmittag hatte dann zunächst der sibirische Uhu keine Lust wieder ins Gehege zu gehen. Der Falkner meinte, der hätte mittags gebadet und das Gefieder sei noch nass und deshalb würde er noch gerne draußen bleiben.
 
 
Es hat uns so gut dort gefallen, dass wir den ganzen Tag dort waren, um am Nachmittag die Flugshow noch einmal sehen zu können.

 
Am Nachmittag lief das Programm dann ganz anders ab. Weil die Tiere eben machen können was sie wollen und wenn sie nicht wollen, ist das auch ok. Hier wird halt nicht Schema F abgespult.
 
 
So flug am Nachmittag zum Beispiel noch ein Milan, der morgens nicht dabei war.
 
 
Es war ein wunderschöner Tag mit beeindruckend, majestätischen Tieren und der Erkenntnis, dass es eben auch anders geht.
 
 

 
 
 
 
 
 
 

Vollmond im Oktober


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Nach 7 Tagen Nebel...

... kam heute endlich mal wieder die Sonne zum Vorschein. Ich wußte schon gar nicht mehr, wie die ausschaut! ;-)
 
Deshalb konnte ich nun auch endlich mal ein paar vernünftige Fotos meiner aktuellen Strickerein machen.
 
Zuerst das Tuch aus meinem handgesponnenen Strang "Irish cottage"
 
 
Die Farben sind soooo schön!
 
 
Wolle: Kammzug von Frau Elfenwolle
"Irish cottage"
BFL, Milchseide
Muster: Quaker yarn stretcher von Susan Ashcroft
ca. 170 g gestrickt mit Nadelgr. 4,5
 
Dann als Mitbringsel für meine Mama ein Paar Feuerlandsocken
 
 
Wolle: Schoppel Wolle Crazy-Zauberball
Farbe: grüne Woche
Muster: Feuerland
Gr. 39
 
 
Und dann habe ich einen WIP-Tausch mit meiner ravelry-Freundin Bea gemacht.
 
Sie strickt für mich mein Nuvem zu Ende und ich stricke ihr dafür 2 Paar Treppenviertel.
Hier der erste Single, den sie allerdings schon begonnen hatte und ich nur noch beenden musste.
 
 
Ihr seht, der Nebel hat auch was Gutes. Man muss nicht im Garten arbeiten und kann die Zeit mit stricken verbringen. :-)
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 29. September 2013

Nebelgespinste

Seit drei Tagen sind wir hier unter einer Nebelglocke gefangen.
 
 
Und während man so denkt, dass im Nebel alles verschwindet...
 
 
...gibt es auch Dinge die im Nebel plötzlich sichtbar werden, die man vorher gar nicht wahrgenommen hat.
 
Nebelgespinste
 
 
 
 
 
 

Farben des Herbstes

 
 
 
 
 
 
 
 

Freilichtmuseum Schliersee

Gestern haben wir dem Nebel getrotzt und sind trotzdem ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee gefahren. Da wollte ich den ganzen Sommer schonmal hin und gestern war auch noch Bauernmarkt.
 
 
Richtig schön war es dort. Klein und überschaubar, aber in herrlicher Kulisse gelegen.
 
 
Die Kinder hatten vor allem Spaß daran, dem Schmied bei seiner Arbeit über die Schulter zu gucken.
 
 
Beim Anblick dieser Werkstatt hätte das Herz meines Vaters höher geschlagen. :-)
 
 
Ich habe mich allerdings gefragt, ob der Schmied zuviel Glück hat, dass er seine Hufeisen so rum aufgehängt hat. ;-)
 
 
Auch früher schon wußten die Leute einen guten Tropfen zu schätzen.
 
 
Und in so einer Küche war man wohl den ganzen Tag mit dem Abwasch beschäftigt. :-)
 
 
Aber immerhin gab es schon einen Kühlschrank. :-)
 
Es war ein schöner Tag und auf dem Markt ist auch noch leckeres Brot, ein wenig Fisch und selbstgemachtes Kräuter- und Blütensalz in mein Körbchen gehüpft.
 
Es ist auf jeden Fall mal einen Besuch wert.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Almabtrieb in Schliersee

Gestern sind wir bei unserem Besuch im Freilichtmuseum zufällig in den Almabtrieb in Schliersee geraten. Zu meiner Freude.
 
Wenn der Sommer vorüber ist, werden die Kühe mit aufwendigem Kopfschmuck versehen und dann von der Alm ins Tal getrieben und einmal durch den Ort, bevor sie dann ihr Winterquartier beziehen.

 
Wie ich aber als "Neu"-Bayerin gelernt habe, werden die Kühe nur dann geschmückt, wenn es im Sommer keine Verluste bei den Tieren auf dem Berg gegeben hat.
 
Dieser Bauer hat also Glück gehabt.