Dienstag, 24. Juni 2014

Tag 3 - von Lanesborough nach Dromond

Unser dritter Tag beginnt mit typisch irischem Wetter.
 
 
Kapitän zur Ausbildung L. und die Energiezecke J. checken die Breite der Brücke.
 
 
Unsere Reise führt uns heute nach Dromond.
Dafür haben wir unsere ersten Schleusenfahrten zu bewältigen.
 
Zunächst die Schleuse von Tarmonbarry. Hier müssen wir anlegen und warten, weil die Schleuse gerade belegt ist. Kapitän M. und Kapitän zur Ausbildung L. gucken beim Schleusenvorgang zu, während die Energiezecke J. und ich das Schiff bewachen.
 
 
Die Schleuse ist auch recht breit und wir kommen für unser erstes Mal ganz gut rein.
 
 
Ich habe auch richtig Glück, denn ich halte ja verantwortungsvoll ein Seil in der Hand und so redet der Schleusenwärter mit Kapitän M., der während des Schleusens dumm rumsitzt und ich bin fein raus. ;-)
 
Schon faszinierend diese Schleusen.
Manche am Shannon sind über 100 Jahre alt.
 
 
Ziemlich lustig ist, dass die ersten Menschen von einem anderen Boot mit denen wir uns unterhalten
Bayern sind. ;-)
Die Welt ist so klein.
Wir ratschen (Korrektur ins bayrische: radschn) ein wenig während wir auf das Wasser warten.
 
 
Und dann geht's weiter! Tore auf!
 
 
Kurz hinter der Schleuse müssen wir allerdings schon wieder anlegen, weil wir darauf warten müssen, dass die Brücke für uns geöffnet wird.
Aber anlegen, dass können wir jetzt! ;-)
 
 
Immer wieder müssen wir Tempo rausnehmen, weil wir dicht am Schilf entlang fahren und überall Vögel nisten. Viele Schwanenbabys sind schon geschlüpft. Aber dieser hier brütet wohl noch.
 
 
Bald kommen wir zur zweiten Schleuse. Roosky Lock.
 
 
Wieder müssen wir warten, aber nur kurz.
 
Diese Schleuse hat weniger Hub.
 
 
Während wir schleusen nutze ich mal kurz die Gelegenheit um euch das Schiff unter Deck zu zeigen. Es wäre natürlich klug gewesen, diese Bilder zu machen, bevor wir unser Chaos dort verbreitet haben....nun ja...manchmal ist man halt nicht klug. ;-)
 
Ihr müsst es also nehmen wie es ist.
 
 
Die Kajüte von Kapitän zur Ausbildung L. und der Energiezecke J.
 
 
Die Kajüte von Kapitän M. und Navigatorin G.
(wobei sich die Bettenverteilung im Laufe des Urlaubs geändert hat. Zu meinen Ungunsten!!! ;-))
 
 
Unsere Kombüse.
 
An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an das Team der Waveline Cruisers. In dieser Küche gab es wirklich alles! Wir haben nichts vermisst. Bodumkanne, Thermoskanne, Sparschäler, Käsereibe....sogar eine Pastazange! Hut ab!
 
 
Der Chefsessel.
 
 
Und der Wohnbereich.
 
Ok, inzwischen sind wir raus aus der Schleuse und weitergefahren.
 
 
Wir erreichen Dromond-Harbour während die Sonne sich durch die Wolken kämpft.
Fahrzeit inklusive der Schleusen ca. 4 Stunden.
 
 
Es gibt einen kleinen Supermarkt der allerdings mehr ein Kiosk ist. Aber was Lebensmittel angeht, werden wir anspruchslos in diesem Urlaub. Hauptsache es macht satt.
 
Dromond gefiel uns mit am Besten auf unseren Reisen. Es ist ein kleiner hübscher Hafen mit Frischwasser und Pumpout. Die Duschen und Toiletten sind zwar älter, werden aber ordentlich geputzt. Wir fühlten uns sehr wohl dort.
 
Und wieder geht ein Tag zu Ende!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kommentare:

  1. Wunderschöne Eindrücke und wir haben herzlich gelacht über den dicken Fisch ;-) Aber warum bitte Energiezecke???
    Hartmut meint übrigens, daß Kapitän M. ihm mittlerweile von hinten und im Sitzen sehr ähnlich sieht ;-) Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung :-)
    Liebe Grüße
    Silke und Hartmut

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  2. Energiezecke, weil dieses Kind den ganzen Urlaub damit beschäftigt war, den Akkuladestand unserer Elektrogeräte auf Minimum zu halten. ;-)

    Und das Schicksal teilen wohl viele Männer. ;-)

    Ganz liebe Grüße

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