Sonntag, 29. Juni 2014

Tag 5 - von Kilglass über Carrick-on-Shannon nach Derryvunny

Unser heutiges Ziel ist Carrick-on-Shannon. Viele irische Bootsanbieter haben hier ihren Heimathafen. Wir sind gespannt auf die etwas größere Stadt weiter nördlich, denn dort müssen wir unsere Vorräte aufstocken, duschen und tanken. Doch zunächst geht es natürlich mit unserem Boot zurück durch den engen Carrigeen Cut Kanal.
 
 
Es gibt sooo viele Wasservögel zu sehen. Hier ein Haubentaucher.
 
 
Heute haben wir viele Brücken auf unserer Strecke.
Schönere...
 
und weniger schöne.
 
 
Wie die gesamte erste Woche beginnt der Tag mit vielen, grauen Wolken.
 
Nachdem wir den Lough Boderg hinter uns gelassen haben, kommen wir mal wieder an eine Schleuse.
 
 
Albert Lock
 
Hier verlassen wir den schiffbaren Teil des Shannon und fahren ein kurzes Stück über den Jamestown Canal.
 
 
Corlara Bridge
 
Hier ist der Kanal recht eng, aber auch irgendwie total cool mit dem Bewuchs bis ans Wasser.
 
 
Nach 3 Stunden Fahrzeit (inkl. Schleuse) erreichen wir Carrick-on-Shannon.
Wir bekommen auch einen guten Anlegeplatz, aber Kapitän M. und ich fühlen uns auf Anhieb nicht wohl hier. Ohne das Ganze direkt in Worte fassen zu können.
 
Später lesen wir im Reiseführer, dass der Hafen auf dem ehemaligen Gelände eines Gefängnisses gebaut ist und am Anleger viele Hinrichtungen vorgenommen wurden.
 
Wen wundert es da, dass wir es nicht heimelig finden?
 
Wir gehen trotzdem im Ort einen Happen essen, besorgen Postkarten und erledigen den Einkauf.
 
Da ich aber versuche, auch aus den Orten die ich nicht mag, eine positive Erinnerung mitzunehmen, gibt es aus Carrick ein Foto der St. Mary's Church.
 
 
Da wir vom Boot aus Blick auf die Sanitäranlagen haben, freut es uns zu sehen, dass sie gerade geputzt werden und so nutzen wir die Chance eine frisch gereinigte Dusche benutzen zu können. :-)
 
Obwohl es schon Nachmittag ist, entschließen wir uns hier nicht zu bleiben. Wir tanken noch Diesel und fahren weiter.
 
 
Manche Brücken sind wirklich nicht besonders hoch. Gut wäre es da zu wissen, wie hoch das eigene Boot ist. Wir wissen es nicht. Hätten es aber wissen können, wenn wir einen Blick in das Handbuch geworfen hätten, but who reads the fucking manual???
 
Ich vertraue auf Kapitän M. und Kapitän zur Ausbildung L. und ihr Bauchgefühl.
 
 
Es sollten noch kritischerer Momente in diesem Urlaub kommen....
 
 
Wir passieren den niedlichen kleinen Anleger von Knockvicar und durchqueren die Schleuse
Clarendon Lock.

 
Jede Schleusenfahrt kostet übrigens 1,50 Euro.
 
Und dann erreichen wir den Lough Key.
Mitten im See eine kleine Insel voller Kormorane.

 
Und dann kommt nach weiteren 2 Stunden Fahrzeit unser Tagesziel in Sicht. Nach dem Trubel und dem unguten Gefühl in Carrick ein Anleger mitten im See...ohne Menschen....nur für uns alleine.
 
 
Kapitän zur Ausbildung L. darf wieder anlegen und wir sind wieder einmal froh, dass wir nicht in der Hauptsaison hier sind und es möglich ist, eine Nacht ganz alleine im See zu verbringen.
 
Diese Nacht verbringen wir in....

 
 
 
 
 
 
 

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