Freitag, 18. Juli 2014

Tag 8 - Drumshanbo - Carrick on Shannon - Dromond

Heute haben wir eine lange Tour vor uns. Wir wollen den Kanal mit den Schleusen hinter uns bringen, in Carrick nochmal anhalten um Erinnerungsstücke zu kaufen und Postkarten zu schreiben und dann noch weiter bis nach Dromond zurück. Der Hafen hatte uns einfach zu gut gefallen und deshalb wollen wir auch auf unserer Rückreise dort noch eine Nacht verbringen.
 
Heute beginnt der Tag tatsächlich mit gutem Wetter. Wir können es kaum glauben.

 
Wir schaffen es tatsächlich alle Schleusen und Brücken ohne weiteren Schaden zu durchqueren und fahren ganz Profi mit hochgelegten Pollern in die Schleusen.
 
Aber eng ist sie schon! ;-)
 
 
Heute haben wir auch viel mehr Zeit und Ruhe um ein paar Fotos zu machen.
 
 
Ganz angehende Kräuterpädagogin bin ich verzückt von den vielen Pflanzen, die einfach überall einen Platz zum Wachsen finden.
 
 
Zurück im Jamestown-Kanal können wir über Schleusen in die 4 Schiffe gleichzeitig passen nur schmunzeln.
 
 
Wir freuen uns, als wir wieder auf dem Shannon sind.
 
 
Nach insgesamt 5 Stunden und 15 Minuten erreichen wir gegen Abend Dromond und sind doch arg überrascht, dass der Hafen recht voll zu sein scheint. Wir liefern uns noch ein Wettrennen mit einem anderen Boot, dass wohl auch noch auf einen Liegeplatz hofft.
 
Kurz vor der Hafeneinfahrt meint Kapitän M. der Hafen sei voll und er würde jetzt drehen, doch eigentlich war da kein Platz zum drehen, denn überall im Wasser sind Felsen zu sehen.
 
Wir kriegen richtig Streit, weil ich ihn zwinge in den Hafen reinzufahren und dieser voll ist. Ich werde ziemlich angemotzt, dass wir jetzt den Sch...ß hätte, kein Anlegeplatz und kaum Platz zum wenden.
 
Aber dann winken uns freundlich Iren vom Rand aus zu und wollen uns einweisen in zweiter Reihe anzulegen. Kapitän M. will das eigentlich nicht, aber letztlich haben wir keine Wahl, denn jetzt noch weiterzufahren wäre stressig ohne Ende.
 
Mit Hilfe schaffen wir es auch recht souverän zum ersten Mal in zweiter Reihe anzulegen und da das Schiff an dem wir anlegen auch gerade nicht bewohnt ist, müssen wir keine Hemmungen haben, da rüber zu laufen um an Land zu kommen.
 
Froh am Ziel zu sein ruhen wir uns erstmal aus und bewundern die Yacht die direkt neben uns liegt.
Obwohl der Hafen pickepacke voll ist und nach uns noch 2 weitere Schiffe in zweiter Reihe anlegen ist das doch ein richtig guter Ort. Auch mit Trubel.
 
Es ist so warm geworden, dass die Kids sogar an der Hafeneinfahrt ins Wasser gehen und Männe und ich genießen den Abend indem wir dort auf der Wiese sitzen und auf's Wasser gucken.
 
Die Iren von der Yacht sind super nett und Kapitän zur Ausbildung L. und die Energiezecke J. dürfen den Hund streicheln und das große Kind spricht ganz ohne Hemmungen Englisch. Ich bin begeistert.
 
Ende gut, alles gut. 
 
 
 
 
 
 
 
 

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