Donnerstag, 24. Dezember 2015

Von Herzen...



...wünsche ich euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!


Sonntag, 6. Dezember 2015

Nikolaus





Nikolaus ist bei uns kein großer Geschenketag. Wenn ich eine Kleinigkeit für meine Kinder finde...gut...wenn nicht...auch gut. 
Trotzdem finde ich es schön, wenn dieser Tag irgendwie etwas Besonderes ist für alle. Vor allem für die Kinder. Ich finde es schön, wenn sie sich später daran erinnern "weißt du noch, an Nikolaus haben wir immer...."

Dieses Jahr hatten sie den Wunsch Lebkuchenhäuser zu backen. Ja, man höre und staune, denn erstens habe ich ja zwei Jungs und soooo klein sind sie auch nicht mehr. Aber solche Wünsche erfülle ich natürlich gerne. Also haben wir heute Morgen um 9 Uhr begonnen und heute Nachmittag um 17 Uhr den letzten Puderzucker aus den Küchenregalen gewischt. :-)

Das ist unser Ergebnis.


Ziemlich kreativ sind die Jungs ans Werk gegangen und haben Marzipan eingefärbt und geformt.
Aus Esspapier wurden Dachziegel geschnitten und aus Nüssen und
 Pinienkerne Wege geformt.

Jeder auf seine Weise.


Das Rezept für den Teig haben wir hier her. Es ist wirklich super und man kriegt jede Menge Häuser daraus. 


Die Jungs sind wirklich gewillt, die Häuser ab Morgen aufzufuttern. 


Wir hatten jedenfalls einen tollen Tag
und die Jungs morgen vermutlich Bauchschmerzen. 
 




Donnerstag, 3. Dezember 2015

Es weihnachtet...




 Zugegeben, die letzten zwei Jahre war mir gar nicht nach Weihnachten. 
Ich empfand vieles als Pflicht und war gestresst. Und es gab auch kaum Weihnachtsdeko, weil ich einfach keine Lust hatte. Nur ein Minimum wurde für die Kinder aufgefahren und der Baum flog auch am 1. Januar wieder raus. 

Dieses Jahr ist das anders! 
Nachdem ich meine Weihnachtskarten schon im August geschrieben habe, oder war es Juli? - egal, und auch diverse Geschenke schon über das Jahr produziert habe, habe ich dieses Jahr wieder Freude an der Vorweihnachtszeit. Stress lasse ich gar nicht erst aufkommen. Ich habe Freude am Plätzchen backen und dekorieren und ich besuche diverse Weihnachtsmärkte, einfach, weil es so schön ist. Die dreckigen Fenster ignorierend, mache ich mir den Kamin an und stricke schöne Tücher oder lese oder backe mit den Kindern Lebkuchenhäuser. 

Dieses Jahr hab ich richtig Lust auf Weihnachten. 

Und deshalb durfte dieses Jahr auch meine wunderschöne Krippe aus der Versenkung auferstehen. 
Eigentlich mag ich Krippen nicht sooo gerne. 
Aber diese hier liebe ich!

Sie ist von Willow Tree und ich bin jedes Mal auf's neue fasziniert, wie es möglich ist, mit so wenig, so viel Gefühl auf die Gesichter dieser Figuren zu zaubern. 

Aber schaut selbst.





 Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit 
und vielleicht
könnt ihr ja auch mal fünfe gerade sein lassen
und einfach 
die Ruhe,
die Dunkelheit,
die Gemütlichkeit
und die Stille
dieser besonderen Zeit im Jahr
genießen.


Dienstag, 24. November 2015

Der erste Schnee ist da



Und gleich herrscht morgens im Wald eine ganz andere Stimmung.


Wildbeobachtungen kann man aber jetzt vergessen.
Jeder Schritt knirscht auf dem gefrorenen Boden so laut, dass ich meilenweit zu hören bin. ;-)


Und mit minus 8 Grad ist es auch ziemlich zapfig, wenn ich bedenke, dass ich vor 6 Tagen noch draußen Mittag gegessen habe. 


Diese Stute musste ich beim morgendlichen Yoga einfach knipsen.
Wie schön ihr rotbraunes Fell im Schnee leuchtet.


Und sonst so...

noch vor dem ersten Schnee habe ich Bilder von einem gehäkelten Tuch gemacht.

Leider kann ich euch gerade nicht sagen, um welches Muster es sich handelt, denn ich bin zu faul, dass Buch rauszusuchen.

Aber es ist aus dem Buch
"Häkeltücher"
von Veronika Hug


Die Wolle ist ein Wollmeise Lace
in der Farbe QED.


Im Moment liegt es erstmal in der Geschenkekiste, 
solange ich es selber nicht brauche. ;-) 

Ansonsten habe ich eine neue Designerin für mich entdeckt.
Monie Ebner aus Österreich.

Sie hat tolle Tücher entworfen.
Eines davon habe ich gerade auf den Nadeln.
Den Schafberg.


Ich glaube, es wird am Ende ziemlich groß. 
Ich stricke mit Kaschmirsockenwolle von Zauberwiese.
Das ist ein echter Genuss, kann ich euch sagen.  
Das wird ein schönes Kuschelstück.
Eigentlich kann man auf dem Bild gar nicht erkennen, wie es am Ende ausschauen wird. Dafür müsst ihr einfach mal oben dem Link folgen.

Außerdem habe ich zum Geburtstag einen tollen Kammzug von Frau Elfenwolle bekommen.
"Land der Drachen" heißt er.

Den musste ich mir gleich auf's Rad holen.


Ich glaube, das wird richtig fein.

Leider habe ich festgestellt, dass spinnen für den Arm viel schlimmer ist als stricken und nach nur einer Stunde tut mir jetzt höllisch die Schulter weh. :-(
Also erstmal wieder Pause auf der Couch mit Wärmflasche.

Ich wünsche euch noch eine gute Woche,
hier soll es morgen mit dem Schnee weitergehen.


 
 
 
 
 

Samstag, 21. November 2015

40



Zuversichtlich
Glücklich
Dankbar
Zufrieden
Liebend
und immer mehr
ich
angekommen im Leben




Mittwoch, 18. November 2015

Löwenzahn - auf den Spuren des Rucola



Heute hatte ich in meiner grünen Biokiste Löwenzahn aus Italien.


Da musste ich doch ziemlich schmunzeln.
Wieso brauche ich Löwenzahn aus Italien, wenn ich doch den besten bayrischen Biolöwenzahn direkt auf meiner Wiese im Garten habe?

Ein Grund könnte sein, dass der Löwenzahn gerne in die Fußstapfen des Rucola treten möchte.
Diese nette, ursprünglich als Rauke in Deutschland bekannte, Pflanze, hatte es nicht leicht bei uns.
Sie war nämlich als Unkraut verschrien. 
Und was macht unsere Gesellschaft gerne mit Unkraut? 
Man versucht es auszurotten.

Bei der Rauke ist es uns GsD nicht gelungen.
Nach einigen Jahren, in denen niemand mehr über dieses Kraut gesprochen hat, kam sie plötzlich in neuem Gewand daher.
Oder besser...
...unter neuem Namen.
Rucola...
...aus Italien!

Und die Itliener wissen doch, was gut ist, oder?

Seitdem erfreut sich Rucola größter Beliebtheit und ist von unserem Speiseplan kaum mehr wegzudenken.

Der Löwenzahn geht nun gerade denselben schweren Weg.
Als Unkraut betitelt, versuchen die Gärtner, die gerne einen Wimbeldonrasen vorzeigen mögen, ihm Herr zu werden.
Meist ohne Erfolg.

Als ich letztes Jahr im Rahmen meiner Kräuterpädagogenausbildung versuchte, meinem Mann dieses nette Gewächs auf den Teller zu bringen, war sein Kommentar:

"Wenn man Löwenzahn essen könnte, dann könnte man ihn auch im Rewe kaufen!"

Das muss der kleine Löwenzahn wohl gehört haben. 
Denn bereits im Sommer sah ich in zum ersten Mal auf dem Wochenmarkt.

Und jetzt, als Delikatessensalat...
...eben aus Italien.

Da könnte man sich jetzt schon fragen, warum wir Menschen uns so für dumm verkaufen lassen, oder?

Aber das frage ich nicht.

Ich zeige euch lieber, was man Leckeres mit diesem wunderbaren Löwenzahn machen kann.
Dafür muss er auch nicht aus Italien sein, es tut auch der aus eurem Garten.

Vorausgesetzt, ihr kippt nicht irgendwelches Giftzeug auf eure Wiese.

Bei uns gab es also heute Spaghetti mit Löwenzahn-Pesto.

Dafür habe ich den Löwenzahn nur kurz abgebraust und in der Salatschleuder trocken geschleudert. Bitte legt euren Löwenzahn nicht stundenlang ins Wasser. Viele wichtige Inhaltsstoffe sind wasserlöslich und gehen euch so verloren.

Dann hab ich ihn grob kleingeschnitten und mit Olivenöl im Mixer kleingehäckselt.


An dieser Stelle muss ich natürlich wieder kurz eine Ode an gutes Olivenöl halten.

Bitte kauft euch gutes Olivenöl.
Es braucht echt nicht viele Zutaten um ein leckeres Essen zuzubereiten. 
Ein einfacher Tomatensalat mit Basilkum;
Spaghetti mit Petersilie und Knoblauch 
oder der Klassiker Tomate-Mozzarella,
alle diese Gerichte leben durch das Olivenöl.

Ok, genug der Rede.

Nachdem ich den Löwenzahn nun in pürierter Form vorliegen hatte,
stellte ich fest, das es für eine Mahlzeit zuviel sein würde.

Deshalb füllte ich einiges davon in kleine Gläschen.


Wichtig ist, dass ihr oben als Abschluss nochmal Olivenöl aufgiest.
So hält sich das Ganze im Kühlschrank ein Weilchen frisch.

Dann habe ich in etwas Olivenöl eine fein gehackte Knoblauchzehe angedünstet und ein paar Tomatenspalten zugegeben.

In der Zwischenzeit wurden die Spaghetti gegart.

Nachdem diese fertig waren, hab ich sie zu den Knoblauchtomaten gegeben und das Pesto untergerührt. 
Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer.
Besonders gut schmeckt das Ganze, wenn ihr euch ein paar geröstete Pinienkerne und etwas frisch geriebenen Parmesan gönnt.

Guten Apetit!


So, jetzt fragt ihr euch vielleicht trotzdem immer noch:
"Warum sollte ich Löwenzahn überhaupt essen?
Basilikum-Pesto ist doch auch fein!"

Es gibt sicher nichts, was gegen Basilikum-Pesto, aber vieles, was für Löwenzahn-Pesto spricht.

Löwenzahn ist ein Wildkraut.
Und Wildkräuter haben gegenüber unseren Kulturpflanzen einen unglaublichen Vorteil.
Sie besitzen einen hohen Anteil sekundärer Inhaltsstoffe.

Aber was ist das und warum nützt uns das?

Die sekundären Inhaltsstoffe bildet eine Pflanze um besser überleben zu können.
Sie passt sich damit an z. B. Umgebungstemperaturen an oder wehrt sich gegen Fraßfeinde.

Unseren Kulurpflanzen ist ein Großteil dieser sekundären Inhaltsstoffe verloren gegangen, da sie durch unseren Anbau und unsere Pflege immer optimale Bedingungen vorfinden. 
Sie haben es also gar nicht mehr nötig,
diese sekundären Inhaltsstoffe zu bilden.

Für uns sind diese Stoffe aber gesundheitlich von größter Bedeutung.
Denn die meisten von ihnen wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus. 
Natürlich gibt es da auch Ausnahmen und deshalb sollte man nur essen, was man kennt. 

Im Löwenzahn, zum Beispiel, gibt es sehr viele Bitterstoffe.
Diese Bitterstoffe wirken sich positiv auf unseren Magen-Darmbereich aus. Sie sind apetitfördernd, regen die Verdauung an (vor allem die Fettverbrennung) und stärken unser Abwehrsystem.
Ein netter Nebeneffekt ist unter anderem, dass Heißhungerattacken auf Süßes unterbunden werden.

Leider sind Bitterstoffe fast vollständig von unserem Speieplan verschwunden.
Da uns Nahrung in Hülle und Fülle zur Verfügung steht, können wir sehr wählerisch sein, was unser Essen angeht und Süßes schmeckt doch so viel besser als Bitteres.
 Viele unsere Wohlstandserkrankungen hätten wir uns aber sparen können, wenn wir die Bitterstoffe nicht komplett aus unserem Speiseplan gestrichen hätten.

Zeit also, umzudenken!

Denn an Bitterstoffe kann man sich wieder gewöhnen. Und wenn man zunächst mit kleinen Dosen anfängt, empfinden wir die Speisen bald gar nicht mehr als soooo bitter.
Unsere Gesundheit wird es uns danken.

Leider ist es beim Löwenzahn so, dass gerade seine Bitterkeit ihm das Leben auf dem Wochenmarkt etwas schwer macht und man dazu übergeht,
gebleichten Löwenzahn zu produzieren.
Dieser enthält dann weniger Bitterstoffe.

Die Frage ist, warum sollte ich ihn dann essen?
Weil es "in" ist?
Salat ohne irgendwelche Nährwerte gibt es schon genug.

Ich kann euch nur empfehlen,
es mal mit den Bitterstoffen zu versuchen.
Und den Löwenzahn direkt von der eigenen Wiese zu essen
ist doch auch unglaublich praktisch.

Anmerkung: Bitte aufpassen, wenn ihr eine Allergie gegen Korbblütler habt! 




Samstag, 14. November 2015

Normalerweise...



...gibt es an dieser Stelle einen netten Bericht und schöne Fotos für euch.

Heute gibt es keine netten Berichte und auch keine Fotos.

Heute gibt es nur ein schweres Herz und einen Geist der versucht zu verstehen, wieso draußen eigentlich die Sonne scheint.

Paris,
die Welt steht an deiner Seite.

Mittwoch, 11. November 2015

Ich freue mich...


...immer wieder, wenn mir wieder etwas Neues an der Nähmaschine gelungen ist. 

Diesmal ist es eine kleine Tasche, die die Größe und die Form eines Kulturbeutels hat. Bei mir wird vermutlich Strickzeug drin landen. Was sonst? ;-)


Den süßen Stoff habe ich mir bei meinem Besuch auf dem Dortmunder Stoffmarkt Anfang Oktober gegönnt. Hier auf dem Land ist es nicht so leicht auch mal günstiger an schönen Stoff zu kommen. Aber es gibt ja auch noch das Internet. 


Drinnen gibt es zwei kleine Taschen an der Seite.


Am Rand habe ich auf jeder Seite Druckknöpfe angebracht. Damit kann man die Form der Tasche beeinflussen und es ergibt sich so ein praktischer Henkel zum transportieren. 

Leider dauert es immer noch sehr lange, bis ich so eine Tasche fertig habe. Heute waren es 6 Stunden. Aber ich hoffe, dass ich irgendwann auch noch schneller werde. 

Bis dahin übe ich mich in Geduld. :-)



Montag, 2. November 2015

Sputen musste ich mich...



...um noch schnell ein Foto für euch zu machen, von den Mama-Geburtstagssocken, bevor sie morgen auf Reisen gehen. 

Jetzt also. Einmal das Butterblümchen für euch.


Muster: Butterblümchen von Christa Hartmann
Wolle: Elfenwolle SoWo 75/25
Färbung: Moos
Gr. 39
für: Mama

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Hast du denn da keine Angst?...



...werde ich oft gefragt, 
wenn ich mal wieder zu den unmöglichsten Tageszeiten und Wetterlagen 
alleine in den Wald marschiere. 
Wie zum Beispiel heute früh 
im Nebel.


Und dann antworte ich aus tiefster Überzeugung!
Nicht eine Sekunde!
Und das ist die Wahrheit.

Natürlich...
wenn man sich die Statistiken anschaut, wird vermutlich jede Frau im Laufe ihres Lebens einmal Opfer einer Gewalttat. 
Das ist schlimm.

Aber das verhindere ich nicht, wenn ich mich zuhause einschließe.
Wenn ich dran bin, dann bin ich dran!
Das ist meine Überzeugung.

Und dann ist es vielleicht einfach der falsche Mensch, dem ich die Haustür öffne
oder ein Amoklauf im Supermarkt.

Wenn ich mich zuhause einschließe VER-hindere ich das nicht.
Aber ich BE-hindere ein glückliches Leben!
Und das ist garantiert.

Wenn ich in den Wald gehe, dann macht mich das sooo tief im Herzen glücklich und zufrieden, und das ist es, was ich möchte...

...ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Und schaut doch selbst, 
was ich alles verpasst hätte, 
wäre ich heute Morgen einfach zuhause geblieben,
denn es könnte ja.....
...vielleicht...
...irgendwann einmal...
.
.
.


Selbst im Nebel sind die schönen Herbstfarben zu erkennen.


Der ganze Wald ist voller Nebelgespinnste


Gerade bei Nebel so schön anzuschauen!


Das der Winter naht, erkennt man in Bayern immer sehr schön an den Schneestecken, die dann plötzlich irgendwann die Straßen säumen. ;-)


Im Herbst nehme ich regelmäßig kleine Gaben mit in den Wald.

Ein Dankeschön an die Natur dafür,
das sie das ganze Jahr über für mich da ist, 
mich nährt, mich beschützt und erdet.


Apfel, Nuss und Haselkern...

...mögen auch die Tiere gern!


Es ist schön, die Lieblingsbäume durch die Jahreszeiten zu begleiten.


Und auch, wenn nicht immer sichtbar ist,

wohin der Weg einen führen wird...


... mit ein bisschen Zuversicht, Vertrauen und Mut...

kann das Leben gut werden!

Lasst euch nicht von völlig irrationalen Ängsten beherrschen
 oder Ängste einreden, 
die gar nicht eure sind.

 Auch was die Flüchtlinge in unserem Land angeht,
 wird es euch gut tun,
 ihnen eine Hand zu reichen, 
anstatt Grenzzäune zu ziehen.

Angst ist immer ein schlechter Begleiter!












Sonntag, 25. Oktober 2015

Tunesisch Häkeln



Also ich bin so fasziniert, das ich immer wieder Dinge entdecke, die mit Wolle zu tun haben, die ich noch nicht kenne. 

Diesmal ist es tunesisches Häkeln. 

Man benötigt dafür eine tunesische Häkelnadel. Wer aber zum Beispiel, wie ich, eh das Seilsystem von Knit Pro zum Stricken benutzt, kann sich die tunesischen Häkelnadelspitzen dazu kaufen. 

Die Technik finde ich unglaublich einfach. Zumindest den Grundstich. Ich habe es auch mit Hilfe eines YouTube-Videos auf Anhieb hinbekommen und eigentlich kann ich ja gar nicht richtig häkeln. ;-)

Ich finde die Handarbeitstechnik sehr entspannend. Ähnlich dem kraus rechts stricken. Aber das Maschenbild gefällt mir viel besser.

Diesen Schal habe ich jetzt mal begonnen.


Hier sieht man das Maschenbild des Grundmusters besser.


Man sollte unbedingt die Häkelnadel 1 - 2 Nummern größer wählen, da das Ganze sonst zu feste wird. Hat den Vorteil, dass man auch schneller fertig ist damit. ;-)

Als Wolle verarbeite ich zum ersten Mal Holst Garn.

Man braucht schon ziemliches Urvertrauen um diese Wolle zu verarbeiten. Sie fühlt sich so rau an und in Kombination mit dem Stich des tunesischen Häkelmusters mutet es gerade ein bisschen so an, als würde ich einen Jutesack häkeln. ;-)

ABER 
alle die ich kenne, die Holstgarn schon verstrickt haben, schwören darauf, dass das Garn nach der ersten Wäsche kuschelig weich wird. 

Ich hoffe darauf. Sonst habe ich einen 2 m langen Juteschal gehäkelt. 
Naja, das nächste Mittelalterfest kommt bestimmt. 

Aber schaut euch die Farben an!
Sind die nicht schön?
Sie sind ganz kräftig, aber irgendwie  nicht knallig. Wie Farben im Herbst eben. 
Ich mag das sehr. 

So, und jetzt gehe ich mal wieder rasch die Geburtstagssocken für meine Mama fertig nadeln. Es wird langsam Zeit, da ich sie ja auch noch auf Reisen schicken muss.

Euch allen noch einen schönen Sonntag! 

Samstag, 24. Oktober 2015

Wer braucht schon Kanada...



...wenn man Indian Summer auch in Bayern haben kann. ;-)


Ein geschenkter Tag mit meinen Kräutermädels...


führte uns in die Klosterschänke nach Dietramszell.


Bei einem Verdauungsspaziergang konnten wir die wunderschöne Landschaft...


...und das Wetter genießen,


eine Kirche mitten im Wald bestaunen...
(Wallfahrtskirche Maria Elend)


...und einfach glücklich sein. 





Mittwoch, 21. Oktober 2015

Die wenigen Sonnenstunden...



...genutzt...


um das Licht...


...und die Farben des Herbstes
zu genießen.




Freitag, 16. Oktober 2015

Auf schönes Wetter...



...warte ich schon seit einigen Tagen, denn ich mache von meinen Projekten natürlich lieber Bilder, wenn die Sonne scheint. Aber es scheint nichts zu nützen. Der Schnee blieb uns zwar erspart, dafür ist es herbstlich feucht und grau.

Deshalb gibt es jetzt "ich-versuche-irgendwie-trotz-Regen-gute-Fotos-zu-machen"-Bilder.

Ich habe ein altes Talent ausgegraben und gestickt.


Eigentlich war es nur Mittel zum Zweck, denn das Ganze ist eine aus Filz genähte Buchhülle, die ich bestickt habe.


Also eigentlich habe ich erst gestickt und dann genäht. So rum. 


Den Filz habe ich nicht selber gemacht, sonder Gekauften verwendet. Es gibt ihn in 3 mm Stärke und das finde ich perfekt dafür. Aber so grau war halt irgendwie ein bisschen langweilig. 

Innen habe ich farblich passend zur Stickerei einen dünnen Baumwollstoff eingenäht.


Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Die Sonne ist schon vergeben und die Spirale wandert dann mal in die Geschenkekiste.


Außerdem kann ich langsam wieder etwas mehr stricken.

Noch nicht so exzessiv wie sonst, aber nach dem Motto "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", habe ich ein Paar Stinos für mich gestrickt.


Diesmal habe ich "toe-up" gestrickt, denn ich wollte jedes Fitzelchen Garn von dieser schönen Färbung auskosten und einen gaaaaanz langen Schaft haben, damit sie auch aus Halbstiefeln oben noch rausgucken können.
Hat geklappt. :-)


Wolle: "Wollwerkwolle"
Färbung: blühendes Tabakfeld 
Gr. 39
für: mich

Und sonst so? 

Ich habe einen VHS-Kurs belegt im Nadelbinden und versuche mich gerade an einer Mütze. Die Bilder gibt es später und ich warte auf Post, denn ich habe mir tunesische Häkelnadeln bestellt.
Irgendwie scheint wohl gerade die Kreativität mit mir durchzugehen. 

Aber es gibt wohl Schlimmeres....

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!