Freitag, 31. Juli 2015

Ich bin...



...ein Mensch der kalten Füße.

Im Winter habe ich trotz Wollsocken und Fußbodenheizung immer kalte Füße, weil ich nicht gerne Pantoffeln trage.

Für diesen Winter musste da eine Lösung her....fand ich.

Und deshalb habe ich gestrickt. 
Total freestyle, ohne Anleitung, nur mit einer Idee im Kopf. 
Und es hat erstaunlich gut funktioniert. Wenn ich es auch hasse, mit so dicken Nadeln zu stricken und froh bin, dass die Dinger fertig sind. Aber prinzipiell könnte man da ruhig noch welche von gebrauchen....in allen Farben. ;-)




Mittwoch, 29. Juli 2015

Zwetschgenkuchen



Heute habe ich mit meiner Biokiste
 die ersten Zwetschgen bekommen. Und da dachte ich mir, ich teile mal mit euch mein liebstes Zwetschgenkuchenrezept. 


So schaut er aus, gerade frisch aus dem Ofen.
Es ist ein Rührteig, denn so mag ich Obstkuchen gerne. Am zweiten und dritten Tag schmeckt er immer noch fantastisch, wenn nicht sogar noch besser, weil er richtig schön durchgesuppt ist. ;-)

Oben drauf kommen leckere Streusel.

Und das braucht ihr dafür:

Teig:
160 g weiche Butter
160 g Zucker
2 Eier
250 g Dinkelmehl Type 630
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver

Streusel:
100 g kalte Butter
90 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1/2 gestr. TL Zimt
150 g Mehl

Belag:
1 kg entsteinte und halbierte Zwetschgen 
etwas Zimtzucker
5 Wacholderbeeren, fein gemahlen

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, habe ich eine sehr große Springform von 33 cm. Eigentlich ist es eine Käsekuchenform. Aber ich finde sie auch für Obstkuchen sehr praktisch.
Wenn ihr eine kleinere Springform habt, wird euer Boden halt etwas dicker. Für eine ganz kleine Form reicht vermutlich die Hälte vom Teig. Und dementsprechend auch weniger Zwetschgen.

Los geht's:

Die weiche Butter wird mit dem Zucker verrührt. Dann kommen die Eier dazu. Alles gut verrühren. Dann siebt ihr das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver dazu. 
Alles wird gut untergerührt. Der Teig ist relativ fest. Ist gebe keine Milch dazu, denn dadurch das der Teig so feste ist, wird das Ganze nicht zu matschig. 

Den Teig in eine ausgefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben und glattstreichen

Nun belegt ihr ihn von außen nach innen mit den halbierten und entsteinten Zwetschgen.
Dann wird alles dünn mit Zimtzucker und den gemahlenen Wacholderbeeren bestreut. Die Wacholderbeeren sind nicht zu dominant, geben dem Kuchen aber eine besondere Note.

Für die Streuseln müsst ihr die kalte Butter mit dem Zucker, Vanillezucker, Zimt und Mehl mit den Händen krümelig verreiben und auf die Zwetschgen geben.

Der Kuchen kommt bei 155 Grad Umluft für ca. 45 - 50 Minuten ins Rohr.



Guten Appetit!






Montag, 27. Juli 2015

Einmalig schön...



...hieß der KAL, der in diesen Tagen in der Elfenwolle-Gruppe zu Ende geht.

Zwei Projekte habe ich dieses Mal geschafft, das erstaunt mich selber sehr, denn normalerweise schaffe ich so gerade mal eines. :-)

Als erstes habe ich einen Pullover gestrickt. Den Anfang hatte ich euch gezeigt und er ist auch schon eine Weile fertig. Da es aber ein dicker Pulli ist und wir hier eigentlich ununterbrochen tropische Temperaturen haben, war ich nicht zu einem Fotoshooting am lebenden Objekt zu bewegen.

Deshalb gibt es erstmal nur ein Foto auf dem Bügel und wenn ich ihn später mal trage, dann zeige ich das dann noch.


Gestrickt habe ich ihn zweifädig. Einmal mit dieser selbstgesponnen Wolle...


...und als zweiten Faden habe ich ein Wollmeisen-Lace in der Farbe
Q.E.D.
genommen.

Das Muster ist "il grande favorito" von Isabell Kraemer.

Und dann habe ich noch Socken gestrickt. 


Socken aus handgesponnener Wolle sind echt was ganz Besonderes. Und noch bin ich nicht so weit, dass ich welche verschenken mag. 
Deshalb bleibt dieses schöne Paar mal bei mir. :-)

Muster: Gundel von Sprottenpaula
Gr. 38/39
Wolle: handgefärbte Elfenwolle, handgesponnen
Färbung: Lampenputzer

Und weil ich handgesponnene Socken gerade so richtig gerne mag, habe ich mir bereits den nächsten Strang gesponnen. :-)


Er hat den klangvollen Namen Liebeszauber und eine Lauflänge von 358 m auf 98 g. 

Dann wünsche ich euch erstmal einen guten Start in die Woche. Bei mir ist heute Putztag und mit diesem Post meine Pause leider zu Ende. ;-)






Sonntag, 19. Juli 2015

Projektbeutel



Ich glaube, ich habe gerade sowas wie einen Strick-Burnout. 
Irgendwie habe ich gerade kein Projekt,
 was mich so richtig von den Socken haut. Aber wie gut, 
dass ich ja auch andere Dinge 
mit meinen Händen
 tun mag. 

So habe ich mich wieder an der Nähmaschine versucht und meinen ersten Projektbeutel genäht. Davon kann man nie genug haben. 


Weil ich ja ein bisschen bekloppt bin, habe ich für mein zweites Nähprojekt nicht irgendeinen Stoff genommen, sondern mir sündhaft teuren Dirndl-Stoff gekauft.

Aber er war soooo schön!!!


Die Erfahrungswerte zeigen, dass die Innentasche innen vielleicht ein kleines bisschen zu groß ist. Aber gut, ich lerne ja noch. 


Es passen nicht nur Socken, sondern auch etwas größere Projekte rein, wie meine sich derzeit in Arbeit befindliche Strickjacke.

Trotzdem ist alles schön weich und lässt sich gut in die Tasche knautschen.

Zum Schließen fädelt man einfach die längere Schlaufe durch die Kürzere.


Und damit es einem nicht langweilig wird, kann man den Beutel auch von der anderen Seite benutzen.
:-)


Das Schnittmuster habe ich mir übrigens selber zusammengewurschtelt, deshalb kann ich euch da leider nichts verlinken. 

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag!
Morgen
 bekomme ich für ein paar Tage Besuch,
da freu ich mich
 schon dolle drauf! 




Mittwoch, 15. Juli 2015

Geschenk des Tages...



Heute bin ich in den Wald gegangen mit der Absicht nach Waldblaubeeren zu schauen. 
Aber bereits zu Beginn meiner Tour, 
gerade als ich den Wald betrat, 
lag mir ein wunderschönes Geschenk zu Füßen. Nämlich eine wunderschöne und große Bussardfeder. 

Das alleine hat mich so gefreut, 
dass ich am liebsten direkt wieder umgekehrt wäre. Ich bin dann aber noch weiter und habe zu meiner Freude festgestellt, das dieses Jahr im Wald ein wenig Mädesüß blüht. Hier wächst sehr viel Mädesüß, aber leider immer an der Straße. 
Da mag ich nicht so gerne ernten. 

Der Weg zu den Blaubeeren wurde mir dann von den Kühen und ihrem Elektrozaun versperrt. Muss ich es die Tage nochmal anders herum versuchen. 
Aber auf dem Rückweg habe ich mir dann noch ein wenig Mädesüß gesammelt und mich artig bedankt, für diese schönen Geschenke der Natur. 


Mittwoch, 8. Juli 2015

Ein Satz mit x



...das war wohl nix. :-(

Leider ist mein Garn, welches ich während der Tour gesponnen habe, voll in die Hose gegangen.
 Das ist mir echt noch nie passiert. 
Aber schon während des Zwirnens habe ich gemerkt, 
dass irgendwas nicht stimmt. Ich musste mit der Einstellung am Rad spielen, damit es überhaupt eingezogen wurde. Und irgendwie lief es nicht rund. 
Aber ich habe natürlich nicht aufgehört und mir gesagt, 
lieber an einem anderen Tag weitermachen, 
nein,
 ich musste es ja unbedingt fertig zwirnen. :-(

Das hab ich jetzt davon.

Auf der Spule sah es eigentlich noch ganz gut aus. 


Aber als ich es von der Haspel genommen habe, hab ich gesehen, dass die Zwirnung nicht gleichmäßig geworden ist und an manchen Stellen echt viel zu locker.


Woran das jetzt gelegen haben mag?

Am Rad, an mir, am Garn, an der Hitze, am Stand des Mondes....????
Wer weiß das schon?
Ich werde jetzt jedenfalls eine viertägige Ruhepause einlegen,
denn ich fahre auf  Kräuterexkursion in die Dolomiten.
Und wenn ich wieder da bin, 
dann geht es mit neuem Mut an das nächste Garn. 

Ich wünsche euch ein paar gute Tage!
Bis dahin!


Dienstag, 7. Juli 2015

Tag 2 und 3



Am zweiten Tag 
habe ich nicht so viel geschafft, 
deshalb gibt es jetzt Tag 2 und 3 zusammen.



Die zweite Spule ist gefüllt. Jetzt geht's ans Zwirnen.


Sonntag, 5. Juli 2015

Die Tour beginnt...



Gestern war Tour-Start. 

Jetzt wundert ihr euch vielleicht...hm...Tour de France???

NEEEEIN! Oder vielmehr, ja, die hat auch gestern begonnen, aber ich meine die Tour de fleece! 

Parallel zur Tour de France treten überall auf der Welt die spinnbegeisterten Menschen auf ihren Spinnrädern in die Pedale. 

Das ist eine ganz tolle Sache und ich wollte schon lange mitmachen, aber ohne das richtige Gerät war ich lange nur Zuschauer. 

Im September habe ich dann ja meine Karina bekommen und konnte so im Winter ins Trainingslager und jetzt bin ich fit!

Gestern ging es los! Ich bin im Team Elfenwolle dabei! 
Tagesziel: "Dabei sein und Spaß haben" 


Als erstes Etappenziel hatte ich mir diesen Kammzug ausgesucht.
Merino-Nylon von Elfenwolle.
Und es soll Sockenwolle werden.


Dann musste man bei dem Wetter nur noch ein Plätzchen finden, an dem man es einigermaßen aushalten kann und die Wolle nicht schon in der Hand verfilzt.


An der nötigen Kondition hat es mir nicht gefehlt und so konnte ich gestern Abend schon als Zwischenstand eine Spule vorzeigen.


Und heute...

geht es natürlich weiter mit der zweiten Spule. Allerdings haben wir den Tag wegen der anhaltenden Hitze zunächst im Freibad gestartet und jetzt muss ich das Feld von hinten aufräumen. 
Ich bin dann mal Sport machen. :-)