Mittwoch, 15. Juli 2015

Geschenk des Tages...



Heute bin ich in den Wald gegangen mit der Absicht nach Waldblaubeeren zu schauen. 
Aber bereits zu Beginn meiner Tour, 
gerade als ich den Wald betrat, 
lag mir ein wunderschönes Geschenk zu Füßen. Nämlich eine wunderschöne und große Bussardfeder. 

Das alleine hat mich so gefreut, 
dass ich am liebsten direkt wieder umgekehrt wäre. Ich bin dann aber noch weiter und habe zu meiner Freude festgestellt, das dieses Jahr im Wald ein wenig Mädesüß blüht. Hier wächst sehr viel Mädesüß, aber leider immer an der Straße. 
Da mag ich nicht so gerne ernten. 

Der Weg zu den Blaubeeren wurde mir dann von den Kühen und ihrem Elektrozaun versperrt. Muss ich es die Tage nochmal anders herum versuchen. 
Aber auf dem Rückweg habe ich mir dann noch ein wenig Mädesüß gesammelt und mich artig bedankt, für diese schönen Geschenke der Natur. 


Kommentare:

  1. Die Zeit verfliegt und ist doch mit so viel gefüllt. Dabei die kleinen Dinge, die in all dem vor uns liegen dennoch zu erkennen, zeigen mir die Erdhaftung an. Über diese Geschenke hätte ich mich auch gefreut (die Herren der Lüfte kreisen manchmal über die Wiese und rufen). Mädesüß lernte ich erst vor ein paar Jahren in Schottland kennen, dort wächst es zuhauf und ich war froh, dass ein kleines Wurzelstück hier angegangen ist. Später sah ich es auch hier an den Gräben der Felder. Wegen Abgasen und Dünger schau ich es mir dort aber auch nur an. Es lässt sich damit neben der heilsamen Wirkung auch schön Wolle färben.
    Dein gesponnenes Garn hat so schöne leuchtende Farben und vielleicht egalisiert sich im Strickbild die Verzwirnung auch. Ist mir auch schon passiert, wenn die Spule gegen Ende zu voll ist oder einfach die Gedanken beim Spinnen auf Reisen gehen und der Drall nachlässt.
    Dir alles Liebe und bald einen freien Weg zu den Beeren,
    Birgit

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    1. Liebe Birgit,
      danke für deinen lieben Kommentar. Klasse, dass du das Mädesüß bei dir kultivieren konntest. Und dann sogar welches aus Schottland. Eine schöne Erinnerung. Ich habe das auch oft, das ich eine Pflanze kennenlerne und anschließend taucht sie überall in meiner Umgebung auf. Dann frage ich mich immer, ob ich vorher so blind war oder ob die Pflanze vorher nicht da war.
      Zum Färben könnte man die Pflanze vom Straßenrand ja aber vermutlich nehmen. Denn hier im Wald war es nur eine kleine Menge, da wollte ich nicht so viel ernten.
      Ich glaube, dass mit dem Garn ist passiert, weil ich nicht bei der Sache war und schnell, schnell gemacht habe um es fertig zu bekommen. Das sollte man besser nicht machen. Habe ich was raus gelernt. :-)
      Ganz liebe Grüße an dich!

      P.S. Ich mag deinen Blog übrigens sehr gerne, ich schaffe es nur nicht immer zu kommentieren! Aber ich versuche jetzt es mir auch öfter vorzunehmen. Man freut sich ja doch immer sehr über Kommentare.

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  2. Hallo liebe Gesa,

    das Mädesüß wächst bei uns auch überall, aber eben meistens auch am Straßenrand.
    Heuer gibts sogar ganz besonders viel.
    Vor einigen Jahren hatten wir mal eine Kräuterfrau an der Schule, die daraus leckere Limonade gemacht hat, ich glaube, damals war auch noch Giersch und Pfefferminze dabei.
    Den süßen Duft liebe ich ja beim Radeln oder Spazierengehen.
    Ob man damit auch Gelee herstellen könnte, etwa in der Art wie man es mit Holunderblüten macht? Wär doch mal interessant, oder?

    Die Feder ist auch wunderschön! Ich mag solche Naturgeschenke auch gerne.
    Derzeit beschenkt mich die Natur mit einer brütenden Amsel direkt im Rosenbogen auf der Terrasse (allerdings wächst da eine Clematis dran), wo ich täglich mehrmals vorbei marschiere und die Tomaten gieße. Aber bis jetzt ließ sie sich noch nicht stören. Schön ist das, wenn man so im Einklang mit der Natur leben kann. Du bist ja auch so eine große Naturliebhaberin.
    Dein neues Headerfoto ist übrigens herrlich beruhigend! hast du die Steine selbst gelegt?
    Da gibts ja einen Mann, der nicht nur Steine, sondern alles mögliche andere auch so aufeinander stapelt, z.B. Gießkannen, Stühle oder sonstige Dinge. Grenzen gibts bei dem scheinbar nicht.
    Schau mal, ich hab mal nach dem Video gesucht, hier ist es: http://videokatalog.prosieben.de/Persoenliches/Berufliches/Erfindung/video-Fake-Check-Stapelkuenstler-Gleichgewicht-halten-Bodensee-Balance-710013.html

    Ganz liebe Grüße
    Susi

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    1. Hallo liebe Susi,

      also ein reines Mädesüß-Gelee wie bei Holunderblüten würde ich nicht riskieren. Es wird schon arg süß und intensiv. Du kannst aber ein paar Blüten zum aromatisieren in andere Gelees oder Marmeladen geben. Wir hatten im Kräuterkurs Gelee aus Birne, Apfel, Rotklee und Mädesüß gemacht. Ich fand das super. Anderen war es zu süß. Da bleibt wohl nur, es mal mit einer kleinen Menge auszuprobieren.

      Ach wie schön, ein Vogelnest. Da hätte ich wohl auch meine Freude dran. Bin gespannt, ob ich dann bei dir bald ein paar Bilder vom Nachwuchs sehe. <3

      Nein, die Steine hab ich nicht gelegt, sondern in der Bletterbachschlucht in Südtirol so gefunden, wo ich zur Kräuterexkursion war. Ich liebe diese Steinstapel und muss sie immer fotografieren, wenn ich welche sehe. Denn ich finde auch, dass immer so eine tolle Energie davon ausgeht. Am Brauneck habe ich mal ganz tolle Figuren gefunden. Die sahen aus wie Männchen. Ich habe da auch nicht die ruhige Hand für, aber freue mich immer, wenn ich welche finde. :-) Das Video ist ja echt toll. Danke für's teilen.

      Ganz liebe Grüße!!!

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