Montag, 29. Februar 2016

Spaziergang in der Morgenstille



Schönes Wetter haben wir hier zur Zeit kaum. 
Wobei die Sache mit dem "schön" ja immer relativ ist. Ich mag eigentlich eine ganze Menge Wetter....aber hier ist es im Moment wirklich sehr grau und feucht und einfach ungemütlich. Man möchte kaum den Popo vom Kamin wegbewegen.

Aber Freitagmorgen hatte ich Glück und bin gleich ganz früh nach draußen um mir ein paar Sonnestrahlen zu fangen. 


Der Schnee vom Donnerstag hatte eine richtig schöne Winterlandschaft hinter's Haus gezaubert.


Und der Boden knirschte und knackte ganz wunderbar beim Spaziergang.  


Die ersten Sonnenstrahlen haben den Nebel aufsteigen lassen. 




Und ich liebe einfach die Ruhe und Friedlichkeit, die sich in so einer Landschaft ausbreitet. 



Ich habe mir dieses Jahr zwei Paar Stulpen gegönnt und ich frage mich, 
wie ich jemals ohne leben konnte.
 Da ich ja ein notorischer Jeansträger bin, das aber bei so einem Wetter echt immer ziemlich kalt ist, kann man damit einen großen Teil des Beines abdecken. 
Dazu von oben die lange Jacke,
 bleiben nur die kalten Knie. ;-)

Und die kann man sich ja dann anschließend wunderbar wieder vorm Kamin wärmen.


 

Donnerstag, 25. Februar 2016

Der Winter ist zurück...



...und mit ihm der Trubel am Vogelhaus.

Innerhalb von 15 Minuten hatten sich die Eichelhäher alle Erdnüsse und Rosinen gnadenlos herausgepickt und auch sehr herrschaftlich ihren Platz verteidigt. 












Samstag, 6. Februar 2016

Bunte Farben...



...an den Füßen, sind das beste Mittel gegen Winterdepressionen, 
dachte ich mir.

Und so nadelte ich einen Stino aus einem wirklich seeeehr bunten Elfenwolle-Wildfang.


Doch während ich so nadelte,
sprach die Socke zu mir,
und teilte mir mit, 
dass sie lieber woanders wohnen möchte.

Ihr seht, dass mit den sprechenden Socken habe ich immer noch nicht in den Griff bekommen.

Also werden sie jetzt bald ausziehen,
aber ich weiß ja, 
dass sie es dort, wo sie hinziehen werden,
gut haben.
Doch ein sehr beruhigendes Gefühl

Ich wünsche euch ein schönes WE!
Hier scheint tatsächlich
 die Sonne!


Wolle: Elfenwolle Sockenwolle 75/25
Färbung: Wildfang
Muster: Stino mit Rollbündchen
Gr. 37
Für: Überraschung
 

 

Donnerstag, 4. Februar 2016

Zu einem Besuch in meiner Küche...



...lade ich euch heute ein.

Es wird gebacken.

Und zwar Brot.

Naanbrot

Es handelt sich hierbei um ein nordindisches Fladenbrot.
Und ausschauen tut das Ganze ungefähr so.


Es wird als warme Beilage zu vielen traditionellen indischen Gerichten gegessen und gerne auch mal als Löffelersatz benutzt. 

Ich liebe es.

Das Problem ist, dass man es hier eigentlich nicht bekommt. Es sei denn, man geht bei einem guten Inder essen.
Natürlich gibt es inzwischen abgepackte Ware, die man im Ofen aufbacken kann...
...versucht es lieber erst gar nicht. 

Probiert lieber das hier aus. Es ist wirklich nicht schwer und es bedarf auf keiner exotischer Zutaten, die man nirgendwo bekommt.

Los geht's:

Ihr wiegt 500 g weißes Mehl (ich nehme Dinkel 630, ihr könnt aber auch Weizen 405 nehmen) in eine große Schüssel ab, streut 1 1/2 TL Salz darauf und drückt in die Mitte eine Mulde. 
Nun werden 2 TL Trockenhefe in 100 ml lauwarmer Milch aufgelöst. Diese 5 Minuten stehen lassen und dann mit 1 TL Zucker, 3 EL Naturjoghurt und 30 g flüssiger Butter in die Mehlmulde geben. 
Vom Rand her nun alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Ihr müsst dafür vermutlich noch etwas mehr lauwarme Milch zugeben. Das können bis zu 150 ml Milch sein, seit aber erstmal vorsichtig und gebt sie immer nur Schluckweise zu. 

Den Teig lasst ihr nun 3 - 4 Stunden an einem warmen Ort, in der mit einem Küchentuch abgedeckten Schüssel, gehen. In dieser Zeit sollte sich sein Volumen etwa verdoppelt haben. 

Den Teig abschlagen, kurz ruhen lassen und dann in 4 bis 5 Portionen teilen. Je nachdem, wie groß ihr eure Brote wollt. 

Spätestens jetzt ist es Zeit euren Backofen vorzuheizen.
Optimal für die Zubereitung wäre ein Pizzastein. Den habe ich aber auch nicht.
Deshalb heize ich meinen Backofen mit dem Grill inklusive Backblech auf 300 Grad vor.
Seid bloß vorsichtig, denn das ist richtig böse heiß!
Bitte kein Backpapier verwenden, das hält die hohe Hitze nicht aus und ist auch nicht nötig.

Wenn der Ofen die richtige Temperatur erreicht hat, nehmt ihr eure Teigportionen und rollt sie auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche oval aus. Man zieht sie dann noch mit den Händen ein bisschen auseinander, dass der Rand etwas dicker ist und die Mitte etwas dünner. Wie bei einem Pizzateig. Nur halt in oval. Bei mir passen so 2 Brot nebeneinander auf das Blech.

Seht wirklich zu, dass eure Brote schön mehlig sind und dann ab damit in den Ofen.

Die Backzeit beträgt nur etwa 3 - 4 Minuten. Ihr solltet wirklich dabei stehen bleiben. Denn erstens schaut das echt gut aus, wie das Brot die Blasen bildet und zweitens wird es Ratz Fatz schwarz. Es sollte aber nur ordentlich gebräunt sein. 
Dann vorsichtig raus aus dem Ofen und die nächsten rein. 

Die fertigen Brote könnt ihr stapeln und mit einem Tuch bedecken, damit sie warm bleiben. 

Das Backen geht wirklich unglaublich schnell, so dass man es im Grunde machen kann, wenn das Essen schon fertig auf dem Herd steht. Und da der Teig so lange gehen muss, kann man ihn schon morgens oder mittags, je nachdem, wann man essen möchte, vorbereiten.
Ich finde das sehr praktisch.

Nun wünsche ich euch viel Spaß und gutes Gelingen beim nachbacken!

 


 


Mittwoch, 3. Februar 2016

Es ist schon schön,...



...wenn man sich mit schönen Dingen umgeben kann.
 Ich hatte gestern und heute das Glück, ein wenig Zeit an der Nähmaschine verbringen zu dürfen. Und das ist dabei rausgekommen.


Auf dieser Seite hier, gibt es tolle Anleitungsvideos zu verschiedenen Nähprojekten.



Sehr praktisch, dass ich dafür gleich die Hosenbeine einer alten Jeans verwursten konnte. :-)


An diesen süßen bunten Webbändern habe ich richtig Gefallen gefunden und musste heute erstmal Nachschub ordern. Mehr davon dann irgendwann hier...