Mittwoch, 29. Juni 2016

Passend zum Wanderurlaub...



...ist noch mein zweites neues Paar Wandersocken fertig geworden.


Für vier Tage verabschiede ich mich nun für eine Kräuterexkursion in die Dolomiten.
Ich hoffe, euch anschließend viele schöne Bilder und neues Kräuterwissen für den Kräuterblog mitbringen zu können!


Muster: Stino
Wolle: Zauberball crazy von Schoppel
Färbung: Zimtschnecke
Gr.: 39
für: mich

 



Freitag, 24. Juni 2016

Mr. Ribbel...



...scheint es sich bei mir gemütlich gemacht zu haben.
 Es ist einfach ein bisschen der (Strick-)Wurm drin bei mir.

Die hübschen grauen Modularsocken, von denen ich so begeistert war, sind geribbelt worden, nachdem nach Beendigung des Schaftes klar war, dass die Wolle nicht reichen würde. Arrrrghhh. Ich hatte dann zwar noch mit einem farbigen Bündchen experimentiert, aber das gefiel mir alles nicht. Also, Arbeit für Herrn Ribbel.

Danach hab ich gedacht, ich stricke noch eine Fledermaus von Nicola Susen. Von Fledermäusen habe ich nämlich nicht nur eine ganze Horde unterm Dach, sondern auch zwei in meinem Kleiderschrank. Nachdem 50 g verstrickt waren, stellte ich fest, dass ich mit der falschen Nadelstärke gestrickt hatte und deshalb meine Berechnungen nicht stimmten. Also musste wieder der blöde Ribbel ran.

Aber jetzt habe ich ihn wirklich ganz gut weggesperrt und auch bestimmt dreimal abgeschlossen, denn seine Gesellschaft wurde mir wirklich langsam lästig.

Und deshalb ist auch mal wieder was fertig geworden. Wenn es auch nur schnöde Stinos sind.


Aber die wunderbaren crazy Zauberbälle von Schoppel brauchen auch gar kein Muster und stricken sich irgendwie ganz von alleine.



Und weil in meiner Sockenschublade gerade der Notstand ausgerufen wurde, bleiben sie bei mir und die nächsten, die bereits auf der Nadel sind, vermutlich auch. 
Außerdem passen sie farblich so herrlich zu meiner Hose. ;-)


Muster: Stino 
Wolle: Zauberball crazy von Schoppel
Färbung: Piano Bar
Gr. 39
Für: mich
 


Freud und Leid...



liegen manchmal sehr nah beieinander.

Es ist keine 4 Tage her, dass wir die kleine Zwergfledermaus beerdigen mussten, da lag gestern Morgen schon die Nächste vor unseren Füßen.

Diesmal allerdings ein ausgewachsenes Weibchen.


Glücklicherweise hatten wir gestern sehr nette telefonische Unterstützung von der Fledermaus-Notrufstelle-München-Süd.

Nach einer angeleiteten vorsichtigen Untersuchung ...


...und mehrfacher Wassergabe, haben wir einen Versuch gestartet, sie ins Nest zurück zu bringen.


Und diesmal war der Versuch erfolgreich. Sie hat ihren Weg sofort zurück gefunden. 
Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Mal das Projekt Feldermausrettung erfolgreich beenden konnten und sind nach wie vor unglaublich berührt von diesem winzigen Stück Leben, dass wir da in Händen halten durften.

30 - 40 Zwergfledermäuse verbringen ihre Sommermonate in einer sogenannten Mutterstube bei uns. 
Möglicherweise befindet sich auch ein Männerquartier mit 2 - 5 Männchen bei uns. Das konnte wir noch nicht hundertprozentig klären.

Wir sind jedenfalls sehr dankbar, dass sich diese Tiere unser Haus für ihren Sommersitz ausgesucht haben. Man muss auch überhaupt keine Angst vor ihnen haben. Es geht keinerlei Gefahr von ihnen aus. Die Handschuhe trage ich zwar zum Schutz, damit ich nicht gebissen werde. Das passiert aber nur dann, wenn man eine Fledermaus anfasst und sie sich vor Angst zu wehren versucht.

Es sind wirklich ganz bezauberne Tiere, die es immer schwerer haben, eine Unterkunft zu finden, da unsere modernen Häuser so hermetisch abgeriegelt sind, dass es ihnen immer mehr an Wohnraum mangelt.

Aber vielleicht hat ja der eine oder andere von euch nun Lust, ein Fledermaus-Quartier zu bauen und bei sich anzubringen.
Eine tolle Anleitung dafür finde ihr hier!






Sonntag, 19. Juni 2016

Ohne happy end...



...geht die Geschichte aus, die ich heute zu erzählen habe. Aber es sind nicht immer nur schöne Dinge, die einen durch den Alltag begleiten und manchmal muss auch Platz für Trauriges sein.

Bei uns im Haus leben Fledermäuse. Ziemlich viele sogar dieses Jahr. Wir finden das toll und spannend und freuen uns über unsere WG-Mitbewohner.

Gestern Morgen fanden meine Kinder eine kleine Fledermaus auf dem Balkon. Direkt unter dem Nest.


Sie lebte noch und nachdem ein Anruf beim Notfalldienst erfolglos war, haben wir alle im Internet recherchiert, was denn nun zu tun sei.

Wir haben ihr dann vorsichtig mit einer Pipette etwas lauwarmes Wasser gegeben, was auch ein bisschen ihre Lebensgeister zu wecken schien.


Sie war so unvorstellbar winzig. 
Im Netz stand dann, dass es das Beste sei, sie vor dem Nest zu patzieren, damit sie entweder selber hineinkrabble oder abends dort von der Mutter abgeholt würde.
Denn Fledermäuse sind sehr soziale Tiere und die Mütter suchen ihre Kinder, wenn eines verloren geht.

So war unsere Hoffnung. 

Heute Morgen lag das Kleine dann leider wieder unten. 
Wir haben es dann noch ins Haus geholt und auf eine mit einem Handtuch eingewickelte 37 Grad warme Wärmflasche gelegt, da heute wirklich ganz gruseliges kaltes Wetter ist und ihr noch einmal Wasser angeboten. Dort ist sie dann aber leider heute Morgen verstorben.


Wir wünsche dir alles Gute für deine Reise über die Regenbogenbrücke, kleiner Zwerg.

Mögen die Schwalben dir die Flügel verleihen, die du im Leben nicht haben durftest!

 
 


 
 

Dienstag, 14. Juni 2016

Regenbegleiter



Heute Morgen habe ich mir in einer Regenpause einen kurzen Waldspaziergang für einige Pflanzenfotos gegönnt und war erfreut über die vielen kleinen Regenbegleiter, die ich getroffen habe.






Jede auf ihre Art einzigartig.









Mittwoch, 8. Juni 2016

Hurdy-Gurdy



Im Moment versuche ich mich an einer Modularsocke. Das ist eine Socke, die aus verschiedenen Teilen gestrickt wird, die dann aber gleich während des Strickprozesses wieder zusammengefügt werden. Das macht man für gewöhnlich mit einem Farbverlaufsgarn um die tollen Farbverläufe präsentieren zu können. Da ich aber ein solches Garn nicht mehr in meinem stash hatte (wer meinen stash kennt, mag es kaum glauben), habe ich mal einen Versuch in Uni gewagt. So zu Testzwecken,  ob ich das überhaupt hinkriege. Und irgendwie gefällt mir das trotzdem richtig gut. 


Da gestern schon absehbar war, dass das am Ende was werden könnte und mir das Ganze auch noch Spaß macht, habe ich mir sicherheitshalber mal ein paar Zauberbälle bestellt. 

Das Muster findet ihr übrigens hier. Es heißt Hurdy-Gurdy, ist auf Englisch und ihr solltet schon ein bisschen Strickerfahrung mitbringen, um euch da dran zu trauen. Aber die Anleitung ist sehr ausführlich, mit einem Foto-Tutorial als Anhang.  
Mit Hilfe dieses Foto-Tutorials hab ich es tatsächlich gelernt, rechte Maschen rückwärts zu stricken, um das Wenden und die linken Maschen zu vermeiden. Alleine dafür hat sich für mich das Muster schon gelohnt. 

Die Art und Weise, wie die Streifen aneinander gestrickt wurden, habe ich anders gestrickt als in der Anleitung. Mir gefiel es besser, die Maschen einfach rechts/bzw. links zusammenzustricken.


So, ich bin dann mal stricken, damit das hier weiter geht. :-)




Donnerstag, 2. Juni 2016

Nachgelegt



Da ich wegen der folgenden Bilder das Mittagessen meiner Kinder habe anbrennen lassen, muss ich einfach nochmal nachlegen.

Sich ungeduldig umschauen...


 ...nochmal fein machen für Mami...


...gaaaaanz laut rufen...
(und auf meine Bank k....)


...und endlich erhört werden!  


Währenddessen betreibt das Geschwisterchen Yogaübungen auf meiner Gartenliege.
Folgende Bilder müsste man eigentlich als Daumenkino ablaufen lassen. 
Deshalb ohne Worte.







 

Ich würde ja jetzt sagen, dass reicht mit Vogelbildern für diese Woche...

...aber versprechen will ich das lieber nicht. ;-)














Viel Freude...



...bereitet mir zur Zeit der Vogelnachwuchs in unserem Garten.

Dieses Jahr haben wir Rotschwänzchen-Babys hier und ich könnte den ganzen Tag an der Scheibe stehen und mir die Nase plattdrücken wegen der drolligen kleinen Kerlchen.


Gott sei Dank können sie schon fliegen und sie zupfen auch schon fleißig selber ein paar Würmchen aus der Wiese, aber sie sehen bei allem was sie machen so neugierig und gleichzeitig so unbeholfen aus. Es ist zum kaputtlachen.


Besonders schön sind ja wirklich ihre auffallend roten Schwanzfedern.

Ich bin wirklich froh, dass es bei diesem Wetter die Nachbarskatze aus dem Garten fernhält.