Sonntag, 19. Juni 2016

Ohne happy end...



...geht die Geschichte aus, die ich heute zu erzählen habe. Aber es sind nicht immer nur schöne Dinge, die einen durch den Alltag begleiten und manchmal muss auch Platz für Trauriges sein.

Bei uns im Haus leben Fledermäuse. Ziemlich viele sogar dieses Jahr. Wir finden das toll und spannend und freuen uns über unsere WG-Mitbewohner.

Gestern Morgen fanden meine Kinder eine kleine Fledermaus auf dem Balkon. Direkt unter dem Nest.


Sie lebte noch und nachdem ein Anruf beim Notfalldienst erfolglos war, haben wir alle im Internet recherchiert, was denn nun zu tun sei.

Wir haben ihr dann vorsichtig mit einer Pipette etwas lauwarmes Wasser gegeben, was auch ein bisschen ihre Lebensgeister zu wecken schien.


Sie war so unvorstellbar winzig. 
Im Netz stand dann, dass es das Beste sei, sie vor dem Nest zu patzieren, damit sie entweder selber hineinkrabble oder abends dort von der Mutter abgeholt würde.
Denn Fledermäuse sind sehr soziale Tiere und die Mütter suchen ihre Kinder, wenn eines verloren geht.

So war unsere Hoffnung. 

Heute Morgen lag das Kleine dann leider wieder unten. 
Wir haben es dann noch ins Haus geholt und auf eine mit einem Handtuch eingewickelte 37 Grad warme Wärmflasche gelegt, da heute wirklich ganz gruseliges kaltes Wetter ist und ihr noch einmal Wasser angeboten. Dort ist sie dann aber leider heute Morgen verstorben.


Wir wünsche dir alles Gute für deine Reise über die Regenbogenbrücke, kleiner Zwerg.

Mögen die Schwalben dir die Flügel verleihen, die du im Leben nicht haben durftest!

 
 


 
 

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